Freier und unabhängiger Journalismus von Jugendlichen

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Glosse

Hassen, Ritzen, Selbstmord

von

Unter dem Hashtag „Selbsthass“ sind auf Instagram über 100.000 Beiträge zu finden. Unter dem Hashtag „cutting“ über 5 Millionen.

Wenn wir an soziale Medien, wie Instagram oder Snapchat denken, kommen uns Bilder von Essen, Katzen und berühmte Menschen in den Kopf — aber nicht Selbsthass, Selbstverletzung und Selbstmord. Und doch sind sie weit auf diesen Plattformen verbreitet. Unter diesen Hashtags veröffentlichen zahlreiche Nutzer — meist unter einem Pseudonym — Bilder von blutenden Armen, Beinen und andere Verletzungen, die sie sich selbst zugefügt haben.

Nun stellt sich die Frage: sollten solche Inhalte, alleine aufgrund des Jugendschutzes und der vermeintlichen Vorbildfunktion dieser Menschen, auf diesen Diensten sichtbar sein? Sollten die Firmen hinter diesen Seiten und Applikationen eine Zensur einführen und was würde das für die Meinungs- und Ausdrucksfreiheit heißen?

Zunächst muss man klarstellen, dass alle sozialen Netzwerke theoretisch dazu das Recht hätten jeglichen „Content“, der gegen ihre eigens verwalteten Richtlinien verstößt zu entfernen, denn ihre AGB, denen alle Nutzer bei ihrer Anmeldung zustimmen, erlauben es ihnen. Sie können beispielsweise auch Nutzer von ihrer Plattform ausschließen, ohne gegen das Recht der Meinungsfreiheit zu verstoßen. Ein Recht auf Meinung zu haben bedeutet ja auch nicht sie überall und jederzeit äußern zu dürfen. Zumal es sich hierbei nichtmal um eine politische und gesellschaftliche Meinung handelt.

„Mein Leben hat keinen Sinn mehr.“

Die Schemata nach denen die betroffenen Benutzer posten sind meist relativ ähnlich. Zwischen den geklauten Bildern mit Zitaten von „inspirierenden“ Internetseiten über ihre Einsamkeit und die Grausamkeit des Lebens mit poetischen Sätzen, wie „have you ever just cried because you’re you“, mischen sich manchmal Bilder von Selbstverstümmelung. Ganz normal — sogar mit passendem Hashtag. Nun will ich zwar niemanden, der unter einer Depression leidet beleidigen, nur scheint mir die Veröffentlichung von derartigen Inhalten gefährlich für andere. Viele Jugendliche nutzen diese Seiten sehr intensiv, wodurch sie mit hoher Wahrscheinlichkeit diesen Abbildungen ausgesetzt sein werden. Es ist demnach möglich, dass sie in diesem emotionsreichen Lebensabschnitt, durch ihre Freunde beeinflusst, in diesen Bildern Vorbilder sehen. Man kann nicht ernsthaft jedem zutrauen mit solchen grausamen Bildern umgehen zu können, weshalb ich Ihnen Beispiele an dieser Stelle erspare. Unter anderem wird durch die Verbreitung und den Austausch dieser Nutzer auch eine Art Kult um die Selbstverletzung geschaffen. Wenn diese Gruppen sich gegenseitig Bestätigung zusprechen kann das Problem dadurch exponentiell verschlimmert werden.

In einer Studie der Ulmer Universität im Deutschen Sprachraum fanden die Wissenschaftler, dass das Posten von schweren Wunden in diesem Interessenskreis zu hoher Aufmerksamkeit in Form von Kommentaren und Likes führt, was diese Personen weiterhin zur Selbstverletzung treibt. Zudem fanden Sie heraus, dass das Durchschnittsalter der Nutzer, die solche NSSI (non suicidal selfinfjury) Bilder veröffentlichten bei 14,8 Jahren liegt. Leider gab es keinen erkennbaren und einheitlichen Grund dafür, dass die Nutzer sich diese Wunden zufügten und in Bildern veröffentlichen. Einen Link zu dieser Studie finden Sie am Ende dieses Artikels.

Ein ähnliches Phänomen kann in der „Flat earther“ Verschwörungstheoretikerbewegung beobachtet werden. Die Möglichkeit der Vernetzung dieser Interessengruppen hat sie in den letzten Jahren so stark wachsen lassen. Die Verbreitung dieses „cutting“ Phänomens lässt sich ähnlich beschreiben. Natürlich muss man hier erneut klar zwischen tatsächlichen Kranken und jungen, leicht zu beeinflussenden, pubertierenden Jugendlichen unterscheiden. Letztere sind durch diese Informationsverbreitung bzw. Demokratisierung der Information besonders stark betroffen.

Es geht in kleinen Schritten voran

Viele soziale Netzwerke werden sich dieses Problems langsam bewusst. Wenn man auf Instagram öfters nach diesen Seiten, Hashtags oder Wortkombinationen sucht wird eine Meldung der App angezeigt: „Beiträge mit Worten oder Markierungen, nach denen du suchst, können oft Verhaltensweisen fördern, die Schaden anrichten oder gar zum Tod führen können. Falls du gerade schwere Zeiten durchmachst, würden wir dir gerne helfen.“ Darunter wird einem die Möglichkeit gegeben Hilfe zu verständigen, oder sich die Beiträge dennoch anzeigen zu lassen. Aber ist das genug? Wird das eine Person, die sich bereits auf diesen Weg begeben hat davon abhalten weiteren Schaden an sich anzurichten?

Dunkle und helle Seiten

Genauso wie das Internet Nazis Platz bietet können auch diese Menschen ihre „Interessen“ teilen. Genauso wie das Internet Crowdfunding und viele Hilfsorganisationen ermöglicht hat, kann man Waffen und Kinderpornographie kaufen. Wollen wir und die Betreiber derartige Inhalte auf diesen Seiten, die wir täglich benutzen, sehen? Kann man verantworten, dass Jugendliche durch Bilder von blutenden Armen verstört werden? Es ist die Aufgabe des Gesetzgebers und der Exekutive an diesen Stellen anzupacken, Lösungen zu finden und diese schnell umzusetzen. Andernfalls wird auch hier in Europa geschehen, was in den USA schon lange als „going dark“ (in der Dunkelheit verschwinden) bekannt ist. Damit ist der Verlust des Anschlusses der Legislative, der Polizei und Geheimdienste sowie weite Teile der Gesellschaft an die Internetkultur und ihre Auswüchse gemeint.

Unser Autor und Regisseur Luca Zug schreibt auch in diesem Artikel über Ängste und Probleme von Menschen: Und jetzt?

Die oben erwähnte Studie finden Sie hier: #cutting: Non-suicidal self-injury (NSSI) on Instagram

Das Jugendwort verfehlt sein Ziel.

Denk doch einer an die Jugend

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I bims, das Jugendwort 2017. Langenscheidt wählte zum zehnten Mal das Jugendwort des Jahres. Die Wahl erfolgt durch eine Jury, welche den Gewinner aus den „Top 10″ auswählt. Die Begriffe wurden vorher durch ein Online-Voting ausgewählt. Darunter: „Teilzeittarzan“, „napflixen“, „tinderjährig“- und natürlich „I bims“.

Screenshot, Twitter, Jugendwort
„I bims“ als Jugendwort 2017 (Foto: ©Langenscheidt via Twitter)

Die Wörter sagen Ihnen gar nichts? Keine Sorge, den meisten Jugendlichen auch nicht, geschweige denn werden sie wirklich gebraucht. Zudem verwechseln die Juroren Jugendsprache mit Internetsprache. Während beide sich zwar überschneiden, zählt das „Wort“ „I bims“ eindeutig zur Internetsprache.
Verfehlt der Wettbewerb damit nicht sein Ziel, ein kreatives Jugendwort, das auch in Gebrauch ist, zu finden? Ja, denn auch in den letzten Jahren war nichts dabei, was die Jugend tatsächlich verwendete. „Smombie“ und „fly sein“ ? Da muss man selbst als Jugendlicher schmunzeln. Nach der Wahl zum Jugendwort des Jahres wurden sie in unseren Kreisen zum Running-Gag. In der Freizeit, aber auch in der Schule, benutzten wir sie dann auf ironische Art und Weise.

An Zielgruppe vorbei

„Smombie“ setzt sich aus den Wörtern Smartphone und Zombie zusammen und meint damit Menschen, die ständig auf ihr Handy schauen, ohne dabei auf ihre Umgebung zu achten. Pressevertreter gehen sogar davon aus, dass die Wortkonstellation nur für die Aktion erfunden wurde. Geht das nicht zu weit? Von dem Marketingstunt profitiert der Langenscheidt-Verlag, der sich durch den Wettbewerb Medienaufmerksamkeit verschafft und gleichzeitig noch Werbung für sein Lexikon über Jugendsprache macht. Über die eigentlich angestrebte Zielgruppe wird sich somit schon quasi lustig gemacht. Wenn ich so empfindlich sein darf: als Jugendlicher möchte man sich fast benutzt fühlen.

Welche komischen Wörter verwendet die Jugend jetzt schon wieder?

I bims

Doch für was steht „I bims“ eigentlich? Es bedeutet so viel wie „Ich bin es“. Jetzt mal abgesehen davon, dass das Wort im Alltag kaum verwendet wird. Was ist das für ein Wort? Eine tatsächliche Aussage hat es ja nicht wirklich.

Kriterien bei der Jugendwort-Auswahl

Nachvollziehen warum „I bims“ zum Jugendwort des Jahres gewählt wurde, kann man anhand den Kriterien der Jury. Die Originalität ist defintiv vorhanden, es ist selbstverständlich ein gesellschaftlich und kulturelles Ereignis verarbeitet, es ist sprachliche Kreativität vorhanden und natürlich der enorme Verbreitungsgrad des Wortes. Alle Faktoren sind dabei bestens erfüllt und es ist somit ein – ihrer Definition nach – ehrwürdiges Jugendwort 2017.

Freuen wir uns auf das Wort im nächsten Jahr, was hoffentlich passender wird.

Julian Heiß betrachtete ebenfalls das neue iPhone: Ein Auslaufmodell?
Das Hamburger Abendblatt stützt unsere These, dass Langenscheidt in erster Linie Publicity erlangen will, ebenfalls.

US Capitol in der Haupstadt von Amerika

Amerika, ich verstehe dich nicht

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Manche Sachen wollen mir einfach nicht in den Kopf gehen. Die Vereinigten Staaten von Amerika und ihre dem Rest der Welt offensichtlich erscheinenden Probleme sind eine davon. Natürlich sollte ich an dieser Stelle klarstellen, dass ich nicht generalisieren und ein ganzes Land mit 300 Millionen Einwohnern in einen Topf werfen will. Es gibt durchaus sehr vernünftige Menschen, die auf ähnliche Weise ihren Staat und manche seiner Einwohner unverständlich und verwirrt betrachten.

Waffen, überall Waffen in Amerika

Bis zu einem gewissen Grad ist der Willen sich und seine Familie vor „den Bösen“ — wer auch immer genau das sein mag — mit eigener Waffengewalt zu verteidigen ja verständlich. Allerdings wurden amerikanische Gesetze, wie das berühmte „Stand your ground“ (das Recht Personen, die Hausfriedensbruch begehen eigenhändig zu ermorden) oder der zweite Verfassungszusatz mit anderen historischen Hintergründen geschrieben, als man annehmen mag. Als 1791 der zweite Artikel des „Bill of Rights“ der Verfassung der USA hinzugefügt wurde, war die Waffentechnik nicht besonders fortgeschritten. Während heute in einer Sekunde mehrere hundert Schuss abgegeben werden können, war es damals üblich eine Einzelschusswaffe mit mindestens 10 Sekunden Nachladezeit zu tragen. Zwar war bessere Waffentechnologie auf dem Weg, aber noch nicht unter der Bevölkerung verbreitet. Dieser Artikel der Verfassung stammt also aus einer Zeit mit langsamen Waffen, die nur relativ kurze Distanzen schießen konnten. Man fragt sich — neben den offensichtlichen Vorteilen, die Waffenregulierungen bieten — nach dem Sinn eines solchen Gesetzes in der heutigen Zeit.

Auch die Forderung nach „mehr Waffen“ nach Amokläufen durch Fanatiker will sich mir nicht so ganz erschließen. Die Argumentation funktioniert meistens wie folgend: „Wenn die Lehrer der Schule des Sandy Hook Massakers alle Waffen getragen hätten, wäre der Schütze nicht weit gekommen…“. Man glaubt also, dass Gewalt durch Pistolen und halbautomatische Maschinengewehre nur mit weiteren Waffen bekämpft werden können. Der Satz „people kill people, weapons don’t“ (Nicht Waffen töten Leute, Leute töten Leute) wird dabei zum geflügelten Sprichwort stilisiert.

Was dabei praktisch kindlich ignoriert wird ist, dass sich diese Geschichte in einem ähnlichen Maße bereits in einem anderen Land vollzog, das Amerika nichtmal so unähnlich ist: Australien.

Nachdem sich Ende der 80er mehrere Massaker mit hunderten Toten in Schulen und anderen öffentlichen Orten vollzogen, verabschiedete die Regierung trotz großer Opposition strikte Regulierungen für Waffen. Seitdem ist die Mordrate drastisch gefallen und die Zahl der Amokläufe wurde stark reduziert.

Wer hier noch an Zufall glaubt, sollte sein Konto auf Zahlungen der Waffenindustrie überprüfen.

Krank und pleite

Sie waren so nahe dran — fast wäre es dem ehemaligen Präsidenten Barack Obama gelungen ein einigermaßen vernünftiges Krankenkassensystem einzuführen.

Ein perfektes System war es bei weitem nicht, aber ein Ansatz für Verbesserung.

Daraus wird, dank dem aktuellen Präsidenten Trump und der republikanischen Führungsriege, leider nichts.  Zwar war es ihnen bisher noch nicht möglich den ACA (Affordable Care Act) dem „repeal and replace“ (aufheben und ersetzen) Prozess zu unterziehen, doch nach 7-jährigen Beschwerden während der Obama Regierungszeit wurde dem höchste Priorität zugewiesen. Der Präsident hat bereits per Dekret verfügt, dass dem Obamacare Programm Geldmittel entzogen werden und so bereits hunderttausende, wenn nicht millionen Amerikaner ihre Versicherung verlieren. Dem letzten Entwurf des neuen Gesetzes der Republikaner nach würden weitere Millionen ohne Kranken- und Rentenversicherung auskommen müssen. Zudem würde das Gesetz Reiche überproportional entlasten, während arme Amerikaner eine geringere Chance auf eine Unterstützung durch Medicaid (Regierungsprogramm für Arme, das krankenkassenartig funktioniert) haben.

Wenn es wärmer wird, wird doch nur das Wetter besser

Dieser Ansatz in der Politik der Vereinigten Staaten von Amerika manifestierte sich erst mit der aktuellen Regierung. Mit Präsident Donald J. Trump hat das amerikansiche Volk einen Anti-Klimawandelverteter — oder jemanden, der es nicht so ganz versteht — in das Weiße Haus gewählt. Die bereits unterzeichneten Dekrete des obersten Befehlshabers zur Vergrößerung bzw. zum Wiederaufbau der Kohleindustrie zeigen eine Ignoranz gegenüber den vorhandenen Fakten. Auch der von ihm gewählte Vorsitzende der EPA (Environmental Protection Agency; Umweltschutzagentur) hat selbst in der Vergangenheit mehrfach den Klimawandel als große Lüge dargestellt. Er hat sogar die Agentur, deren Vorsitz er jetzt inne hat, als unnötig bezeichnet.

Natürlich ist die Perspektive aus einem Land, das die soziale Marktwirtschaft als ökonomisches System hat sicherlich sehr unterschiedlich. Auch der Ansatz und der Gedanke von Armut wird bei uns sehr unterschiedlich behandelt. Trotzdem scheint mir die Ignoranz, die in der amerikanischen Politik herrscht, überproportional groß zu sein. Mir will sich nicht erschließen, woher das stammt: vielleicht liegt es am Zweiparteiensystem — ich weiß es ehrlicherweise nicht. Der renommierte Wissenschaftler Neil de Grasse Tyson gibt seinem Land keine aussichtsreiche Zukunft. Er spricht davon, dass die Vereinigten Staaten auf der globalen Bühne langsam verschwinden (org. „fade“) werden. Es mag mit einem internationalen Vertrag anfangen, der ohne die USA geschlossen wird und sich dann fortsetzen.

Anfang November beschlossen die APEC (Asia-Pacific Economic Cooperation) Staaten eine engere Zusammenarbeit — die USA waren unter Trump längst aus der Vereinbarung ausgetreten.

Regisseur und Autor Luca Zug schreibt auch in diesem Artikel über weltpolitische Themen: Und jetzt?

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Das iPhone 8- Ein Auslaufmodell

von

Seit einiger Zeit ist das neue iPhone 8 auf dem Markt. Apple stellte das Modell und weitere Produkte auf der jährlichen Keynote im Herbst vor. Gesprochen wurde von „Weltneuheiten“. Doch seit Verkaufsstart des iPhone 8 bleibt der Ansturm auf das neue Produkt aus. Nur wahre Apple Fanatiker legen sich das iPhone zu, denn weltbewegende Erneuerungen gab es nicht.

iPhone 8 im Vergleich

Rückseite des iPhone 8 und iPhone 8 Plus im Vergleich  (Foto: ©Wikimedia Commons)

Optisch fällt erst mal nichts außergewöhnliches auf, denn vom Design sind iPhone 7 und iPhone 8 fast nicht zu unterscheiden. Zwar hat das iPhone 8 eine Glasrückseite, jedoch achten nur Wissende auf diese Anpassung. Selbst bei der Bildschirmgröße hat sich nichts verändert: Enttäuschend- normalerweise sind wir von Apple innovativeres gewöhnt. Der normale Verbraucher bemerkt also quasi keinen Unterschied.

Kleine Verbesserungen im iPhone 8

Dennoch gab es kleine Anpassungen. Die Technologiefirma aus Kalifornien spricht jedoch von großen Schritten. Das Display beispielsweise zeigt nun die echten Farben. Außerdem wurde die eingebaute Kamera des Telefons leicht überarbeitet. Videoaufnahmen können nun zusätzlich mit 24 und 60 Bilder die Sekunde aufgenommen werden.

Schneller geht immer

Apple verbaut im iPhone 8 den neuen Prozessor, welcher noch schneller ist, als der Alte. Er wird jedes Jahr verbessert und dadurch noch schneller gemacht. Werden sich die Apps bald vor dem Anklicken öffnen? Bis dies Wirklichkeit ist, wird es noch etwas dauern. Wen dies immer noch nicht überzeugt hat, ändert vielleicht seine Meinung beim Höhepunkt des iPhones.

Weltneuheit ohne Neuheit?

Das sogenannte kabellose Laden wird unterstützt. „Eine Weltneuheit“. Zugegeben stimmt das nicht ganz, aber für Apple-Produkte ist die Funktion neu. Das Smartphone wird zum Laden nur noch auf eine Box gelegt, welche separat erhältlich ist. Das Anstecken fällt weg. Super! Und wie benutze ich es dann gleichzeitig ? Liegt man dann, bei schwachem Akku, mit einem Wireless Charger auf dem Sofa ? Das klingt etwas unhandlich.

Dies sind die wichtigsten Erneuerungen beim iPhone und da bleibt die Frage: Wer greift bei diesem super tollen Smartphone nicht zu? Klar der Preis ist in der gehobenen Klasse, aber das ist man doch bereit für eine solche Weltneuheit zu bezahlen. Anscheinend nicht. Die Preise wurden bereits auf einigen Plattformen angepasst. Die Nachfrage wird trotzdem nicht steigen.

Wer bereit ist so einen stolzen Preis zu zahlen, kauft eher das iPhone X, welches kürzlich erschienen ist. Dieses iPhone ist näher an einer Revolution. Für Apple zumindest. Wem beide iPhones wegen des Preises nicht zusagen, sollte zum iPhone 7 greifen. Es bietet die meisten Funktionen wie beide neue Smartphones, jedoch zu einem vergleichsweise günstigen Preis und ist immer noch aktuell.

Keine klare Kaufempfehlung.

Weitere polemische Texte finden Sie auf unserer Glossenunterseite.

Weitere Informationen zum iPhone 8 auf der Herstellerseite.

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